Steuergerechtigkeit-Justice fiscale! ATTAC %

Un autre monde est possible! Herzlich willkommen heisst sie die Steuerkommission von ATTAC Schweiz.

Antwort des SGB’s an die bürgerlichen Steuerreformen

Posted by Maurizio sur octobre 8, 2007

Die einen zahlen, die anderen rahmen ab

Die Bürgerlichen und Bundesrat Merz wollen die Steuern weiter senken, obschon die Unternehmenssteuern in der Schweiz im Vergleich zu anderen Ländern bereits heute re­kordtief sind. Wenn das so weitergeht, bezahlt beispielsweise von der Firma Sulzer aus­ser dem Sulzer-Personal bald niemand mehr Steuern. Für die Gewinne gibt es den Nullta­rif, und der Sulzer-Grossaktionär Vekselberg lebt wegen der Pauschalsteuer für ein But­terbrot in der Schweiz. Doch damit die Firma produzieren und Gewinne machen kann, braucht es eine öffentliche Infrastruktur und ein funktionierendes Bildungswesen. Das kostet Geld. Und weil sich die Aktionäre und das Unternehmen aus der Finanzierung des Staates verabschieden, werden die Lohnabhängigen und die KonsumentInnen an die Kasse gebeten. Diese berappen dann die Bildung und die Infrastruktur mit höheren Steuern, während die Sulzerbesitzer steuerfrei die Gewinne einfahren.

Andere Bedürfnisse

Wer die produktiven Schweizer Unternehmen fragt, findet schnell heraus, dass diese ganz andere Bedürfnisse haben als Steuersenkungen. Denn die Steuern sind schon tief genug. Eine Umfrage der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich bei rund 6000 Unterneh­men beispielsweise zeigt, dass die Steuern bei den Investitionsentscheidungen der Unter­nehmen keine Rolle spielen. Probleme bereiten hingegen unsichere Absatzaussichten und vermehrt auch der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften. Steuersenkungen helfen da gar nichts. Damit es genügend qualifiziertes Personal gibt, braucht es Bildungsanstren­gungen in der Schweiz sowie mehr Wohnungen und Krippenplätze, wie der Personalchef von Siemens Schweiz kürzlich in Zürich erklärte. Mit seinen Steuergeschenken für die Unternehmen benimmt sich Bundesrat Merz deshalb wie das Grosi, welches seinem En­kel, der eine steile Bankkarriere macht, ein Fünfzigernötli zum Geburtstag zusteckt. Das Geschenk geht völlig an der Realität vorbei.
Die geplanten Steuergeschenke für Unternehmen und Aktionäre sind zum Fenster hi­nausgeworfenes Geld. Dafür bezahlen müssten später die Lohnabhängigen und die Kon­sumentInnen. Die Gewerkschaften werden diese Vorhaben verhindern


Publicités

Laisser un commentaire

Entrez vos coordonnées ci-dessous ou cliquez sur une icône pour vous connecter:

Logo WordPress.com

Vous commentez à l'aide de votre compte WordPress.com. Déconnexion / Changer )

Image Twitter

Vous commentez à l'aide de votre compte Twitter. Déconnexion / Changer )

Photo Facebook

Vous commentez à l'aide de votre compte Facebook. Déconnexion / Changer )

Photo Google+

Vous commentez à l'aide de votre compte Google+. Déconnexion / Changer )

Connexion à %s

 
%d blogueurs aiment cette page :